Essen-Frohnhausen, St. Mariä Geburt
1895 wurde eine Notkirche als Holzbau im Ortsteil Schederhof, wie er noch bis 1920 genannt wurde, innerhalb der Münsterpfarrei St. Johann in Essen errichtet und an dieser Nebenkirche Holsterhausen II am 15. VI. 1896 ein erster Filialgeistlicher zum Rektor ernannt; kurz nach der Eingemeindung dieses Ortsteils Holsterhausen-Schederhof nach Essen am 1. VIII. 1901 wurde am 24. IV. 1902 durch den Erzbischof von Köln die kanonische Pfarrei St. Mariä Geburt unter Trennung von der Münsterpfarrei St. Johann errichtet und am 5. IX. d. J. vom Düsseldorfer Regierungspräsidenten von Staats wegen bestätigt und in Vollzug gesetzt. Die 1905 bis 1907 erbaute und am 29. X. 1907 konsekrierte neugotische Pfarrkirche wurde 1943 durch Bomben zerstört; nach den Plänen des Architekten Seidensticker wurde 1952 an anderer Stelle am Altendorfer Platz eine neue Pfarrkirche erbaut, die am 12. V. 1956 konsekriert wurde. Ab 1. IV. 1941 erfolgte eine Neufestsetzung der Pfarrgrenzen im Rahmen des damaligen Dekanates Essen-West. Mit der Verlegung der Pfarrkirche war eine weitere Veränderung des Pfarrgebietes verbunden: am 22. XI. 1952 wurde ein Teil der Pfarre St. Antonius in Essen-Frohnhausen nach St. Mariä Geburt in Essen-Holsterhausen umgepfarrt, am 13. XII. 1954 ein Teil des Pfarrgebietes von St. Mariä Geburt seelsorglich nach St. Ignatius in Essen überwiesen und ein weiterer Gebietsteil an St. Mariä Empfängnis abgetreten. Nachdem bereits seit 1953 holländische Karmeliter als Kapläne an St. Mariä Geburt gewirkt haben, wurde die Pfarrei am 1. XII. 1956 seelsorglich ganz von holländischen Karmeliterpatres übernommen.
Zu den Büchern der Pfarre St. Mariä Geburt, Essen-Frohnhausen (Kirchenbuchportal Bistum Essen)