Kirchberg St. Martin
Heutige kommunale Zugehörigkeit: Jülich
Pfarrgeschichte:
Ersterwähnung: 922
"922 schenkte eine Frau Gerbirga u. a. Kirche und Land in Kirigberge dem Kölner Erzbischof Hermann (890-925), um damit das Kölner St. Ursulastift auszustatten. Der Papst, und 1550 an seiner Stelle der Jülicher Herzog, hatte das Besetzungsrecht der Pfarre abwechselnd mit der Äbtissin von St. Ursula. Sie behielt das Patronatsrecht über die Kirche bis zur Aufhebung des Stiftes. Im 16. Jh. gehörten zu Kirchberg die Kapellen Bourheim, Linzenich und Lorsbeck. Bei der Einrichtung des ersten Bistums Aachen 1804 wurde Bourheim abgetrennt und zur Pfarre erhoben. Kirchberg gehörte stets zum Dekanat Jülich."
Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 380.
Pfarrbezirk: Kirchberg, Gut Linzenich