Großhau St. Apollonia
Heutige kommunale Zugehörigkeit: Hürtgenwald
Pfarrgeschichte:
Errichtung: Ende 18. Jh.
"Am 9. September 1734 erteilte der Kölner Weihbischof Franz Kaspar von Francken-Sierstorpff als Generalvikar auf Drängen des Pfarrers von Bergstein und der Gemeinde von "auffm grossen haw" die Genehmigung, daß die Bewohner auf ihre Kosten ein Gotteshaus bauen konnten. Gleichzeitig erhielt schon der Pfarrer Caspar Hensen in Drove den Auftrag, den Grundstein der Kapelle zu legen. Die Abhängigkeit von Bergstein blieb bis zum Ende des Jahrhunderts bestehen. Bischof Mark Anton Berdolet führt in seinem "Dekret über die neue Begrenzung der Pfarren und Einrichtung der Kirchen der Aachener Diözese" vom 1. März 1804 "Hau" als selbständige Pfarre im Kanton Düren auf. Pfarrer war Paul Treimborn. 1827 kam Großhau zum Dekanat Derichsweiler in der wiedererrichteten Erzdiözese Köln und bei deren Neuorganisation 1925 zum Dekanat Nideggen. Seit der neuen Ordnung im Bistum 1973 gehört die Pfarre zum Dekanat Kreuzau."
Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 398.
Pfarrbezirk: Großhau, Kleinhau, Siedlung Kleinhau