Hunderdorf
Im 12./13.Jahrhundert ist ein Windberger canonicus Pabo als plebanus in Hunderdorf belegt, 1326 ist H im Pfarreienverzeichnis erwähnt. Bis zum 17. Jahrhundert übte der Bischof das Besetzungsrecht aus. 1616 tauschte das Kloster Windberg die Pfarrei H zusammen mit Filiale Neukirchen b. Haggn gegen die inkorporierte Pfarrei Viechtach. Bis zur Säkularisation Betreuung excurrendo durch Kloster Windberg. 1805 wurde die Pfarrei organisiert, Besetzungsrecht bis 1918 Landesherr, seitdem Bischof. Seelsorge heute wieder vom Kloster Windberg aus. - Ortsname Neukirchen im 12. Jahrhundert belegt, daher fast sicher auch eine Kirche dort, 1508 als Filiale von H belegt, 1526 residierte der Kooperator von H in Neukirchen. Im 16. Jahrhundert alle pfarrlichen Rechte, bis zur Säkularisation durch Vikare aus Windberg excurrendo versorgt. 1803 als selbständige Pfarrei von H abgetrennt. - 1823 aus Bogenberg Stetten und der Hafnerhof sowie aus Oberalteich Rammersberg nach H umgepfarrt. Ried ging nach Windberg und der vordere Buchberg nach Mitterfels. Hagnberg, Kögl und Wispoint 1871 nach Mitterfels abgegeben. Apoig ist heute ein Ortsteil von Hunderdorf.
Ortschaften in der Pfarrei (Stand 1997): Hunderdorf, Au v. Wald, Bauernholz, Berndorferholz, Brandtstatt, Breitfeld, Ebenthan, Egern, Eglsee, Ehren, Ellaberg, Gaishausen, Grabmühl, Grub, Hasenquanten, Hoch, Hochholz, Hofdorf, Irlach, Lindenbrunn, Lindfeld, Lintach, Neidau, Oberhunderdorf, Oberstetten, Öd, Rammersberg, Riglbau, Röhrnau, Schafberg, Sollach, Starzenberg, Steinburg, Stetten, Stockwies, Thananger, Wegern, Weinberg.