Hohenthann, Lkr. Landshut
Die ecclesia in Tanne ist 1233 dem Domkapitel Regensburg inkorporiert. Im Pfarreienverzeichnis von 1326 erscheint Hohentann. Als erster namentlich bekannter Pfarrer ist 1421 Joh(ann)es vicarius in Hohentann bezeugt, der wohl mit dem 1424 genannten Johann Neunberger identisch ist. - Das Präsentationsrecht hatte ursprünglich das Domkapitel, seit 1803 der bayerische Landesherr, seit 1918/28 liegt das freie Besetzungsrecht beim Bischof. - In Heiligenbrunn entstand 1662 eine Marienwallfahrt bei einem Brunnen u. einem Bildstock. 1712-1714 wurde die Wallfahrtskirche erbaut. Die Gutsherren von Adlhausen u. Türkenfeld stifteten 1724 eine Wallfahrtspriesterstelle. - 1851 wurde von Pfarrer Dionys Fink das Josefsheim in Heiligenbrunn als Erziehungsanstalt für verwahrloste Knaben gegründet, heute dient es als Fortbildungshaus für "Familien mit Christus". - In H wirkten seit 1838 bis 1964 Arme Schulschwestern, in Heiligenbrunn von 1883 bis 1987 Arme Franziskanerinnen von Mallersdorf. Pfarrkirche Neubau von 1963/1965. Heute Pfarreiengemeinschaft Hohenthann-Schmatzhausen-Andermannsdorf.
Ortschaften in der Pfarrei (Stand 1997): Hohenthann, Aign, Altenburg Altenkofen, Auhof, Bergham, Bergkusl, Bibelsbach, Biberg, Donhof, Eichstätt, Ettenkofen, Grafenhaun, Hader, Heiligenbrunn, Hochreuth, Hub, Irlmühle, Mainzendorf, Obergambach, Oberndorf, Oed, Penkofen, Petersglaim, Pfarrkofen, Rehbügl, Roseneck, Schmidsberg, Türhenfeld, Unkofen, Untergambach, Wachelkofen, Wachelkofenreuth, Weihenstephan, Weilmaier, Windham, Windkreuth, Windschlag.