Hohenschambach
1007 schenkte Heinrich II. dem Hochstift Bamberg den Fiskalbezirk Scambah auf dem Nordgau. 1138/38 übertrug der Bamberger Bischof die Kirche in Schambach an das Kloster Prüfening. 1399 von Papst Bonifaz II. inkorporiert. Präsentationsrecht in Folge bis ca. 1542. 1542-1625 reformiert. 1624 präsentierte Herzog Wolfgang Wilhelm v. Pfalz-Neuburg, 1629 das Kloster Prüfening. In der Folgezeit umstritten, 1655 beim Kloster. Seelsorge durch Vikare aus dem Kloster versehen (bis 1803). - Hemau, 1138 als zur Pfarrei H gehörend um 1200 abgetrennt. Hamberg 1807 aus Hemau nach H umgepfarrt. Kollersried ging 1843 an Hemau. 1634-1690 residierten die Seelsorger H in Hemau, da der Pfarrhof im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden war. Patrozinium: in den Matrikeln vin 1665 und 1723/24 wird Mariä Himmelfahrt genannt. Heute Pfarreiengemeinschaft Hohenschambach-Aichkirchen.
Ortschaften in der Pfarrei (Stand 1997): Hohenschambach, Eiersdorf, Eselburg, Grafenöd, Haag, Hamberg, Klapfenberg, Kochenthal, Laufenthal, Neuhäusl, Pföring, Pittmannsdorf, Schacha, Schneckenhof, Thonhausen, Wangsaß, Wolflier, Wollmannsdorf.