Hohenfels
1229 erscheint der plebanus Alhardus als Zeuge, 1326 ist Hohenfels im Pfarreienverzeichnis geführt. Präsentationsrecht beim Landesherrn, 1629 von Kurfürst Maximilian an Graf Tilly übertragen. Dessen Erben präsentierten bis 1776. 1549-1625 reformiert. - Die Pfarrei Pfraundorf wurde zwischen 1630 und 1649 vom Pfarrer von H mitversehen, blieb kirchenrechtlich jedoch eigenständige Pfarrei. 1745 erhielt Pfraundorf einen Kooperator expositus, weshalb Pfraundorf in Folge als Expositur von H angesehen wurde. 1869 Wiederherstellung der Pfarrei Oberpfraundorf. - Judeneidenfeld und Kircheneidenfeld 1810 nach Lutzmannstein (Bistum Eichstätt) umgepfarrt. Kleinmittersdorf und ein Teil von Effenricht (Affenricht) 1813 von Kallmünz nach H. 1968 wurde Kuglhof nach Hörmannsdorf (Bistum Eichstätt) umgepfarrt. Durch Errichtung des Truppenübungsplatzes gingen große Teile des Pfarrgebietes verloren (Albertshof, Großmittersdorf, Haidlberg, Harras, Hirschstein, Christlmühle, Laberthal, Klausen, Haasla, Höfla, Aicha, Butzenhof, Machendorf, Mehlhaube, Pöllnricht, Sichendorf, Nainhof, Ober- und Unterödenhart).
Matrikel: Bis 1845/1846 einschließlich Pfraundorf. Bd. 10 enthält Namensverzeichnis der Scapulierbruderschaft ab 1776. Beerdigungen 1715-1745 nicht vorhanden.
Ortschaften in der Pfarrei (Stand 1997): Hohenfels, Ammelacker, Ammelhof, Baumühle, Blechmühle, Effenricht, Effersdorf, Fichten, Friesmühle, Fuchsmühle, Großbissendorf, Haarziegelhütte, Harrhof, Hitzendorf, Holzheim, Kleinbissendorf, Kleinmittersdorf, Lauf, Loch, Markstetten, Pillmannsricht, Raitenbuch, Röschenberg, Schönheim, Stallhof, Stetten, Vogelherd, Wendlmannthal, Winklmühle.