Ergolding
788 vmtl. Königshof mit Kapelle. 822 und 824 wurden dort Gerichtstage abgehalten. 914 übergibt Ellinrat, eine Konkubine König Arnulfs eine Kapelle in Ergolding an das Kloster St. Emmeram bzw. Bischof Tuto v. Regensburg. 1002 Schenkung durch Heinrich II. an das Bistum Bamberg. 1270 Patronatsrecht an das Kloster Seligenthal übergeben, nach der Säkularisation an die Universität Landshut bzw. München. - Zu E. gehörte bis 1625 St. Nikola i. Landshut. Kapelle beim Leprosenhaus dort zu vermuten seit 13. Jahrhundert, 1335 Erwähnung eines herzogl. Angers bei St. Nikola (die Kirche in der Landshuter Vorstadt). - Aus E wurden 1847 Pfarrkofen nach Oberglaim umgepfarrt. Durch Ergolding verlief bis 1157 die Bistumsgrenze, die Kirche St. Peter gehörte zu Regensburg, die Marienkirche zu Freising. Peterskirche war bis 1700 Pfarrkirche, danach ging dieses Recht auf die Marienkirche über. Heute Pfarreiengemeinschaft Ergolding-Oberglaim.
Ortschaften in der Pfarrei (Stand 1997): Ergolding, Albing, Am Klosterholz, Brenneisen, Glöcklberg, Hader, Hart, Kopfham, Kreuth, Reitberg, Spitzlberg, Stehberg.