Beidl
Kurz nach 1140 ist die Pfarrei Phidele erstmals bezeugt. 1326 war Peydel Sitz des Dekanates. Als erster namentlich bekannter Pfarrer tritt 1322 Susmann auf. - Das Präsentationsrecht hatte seit 1259 bis zur Reformation Kloster Waldsassen, spätestens 1382 wurde B diesem Kloster inkorporiert. Von 1625-1669 hatte in Vertretung des aufgehobenen Klosters der bayerische Landesherr das Präsentationsrecht, von 1669 bis 1803 wieder das Stift Waldsassen, dann erneut der Landesherr. Seit 1918/28 wird die Pfarrei vom Bischof frei verliehen. - 1556 wurde B evangelisch, seit 1625 wurden wieder katholische Pfarrer präsentiert. - Die Filialkirche Stain ist 1508 erstmals bezeugt. Von 1803 bis 1817 war Stein eigene Pfarrei, dann wurde es wieder Filiale von B; 1872 wurde es zur Expositur erhoben. - Iglersreuth wurde 1817 von B nach Hohenthan umgepfarrt. Geißenreuth u. Unterwurmsgefäll kamen 1818 von Würz zu B. Heute Pfarreiengemeinschaft Beidl-Plößberg.
Matrikel: 1644-1649 zum Teil mit Stein.
Ortschaften in der Pfarrei (Stand 1997): Beidl, Albernhof, Beidlmühle, Geißenreuth, Haid (Teil), Hanfmühl, Konnersreuth, Leichau, Lengenfeld, Schönficht, Schönthan, Streißenreuth, Tröglersreuth, Wurmsgefäll.
Expositur Stein: Stein, Betzenmühle, Dürnkonreuth, Erkersreuth, Frankengut, Haid (Teil), Honnersreuth, Kohlerhof, Liebenstein, Mooslohe (Teil), Neuteichhof, Pilmersreuth a. d. Str., Schafmühle.