A soll die älteste Tochterkirche von Chammünster gewesen sein. Im Pfarreienverzeichnis von 1326 wird Arenswanch als Seelsorgestelle aufgeführt. Als Pfarrer von Arnswanch wird 1371 ein Ulrich erwähnt. Das Besetzungsrecht übte bis 1647 der Dekan (Archidiakon) von Cham aus, 1669 u. 1682 zusammen mit dem Domkapitel, zwischen 1688 u. 1826 präsentierten das Domkapitel u. die Inhaber der Hofmark A wechselweise. Nachdem die Hofmark durch Kauf in den Besitz des Staates kam, übte 1836-1918/28 der Landesherr das Besetzungsrecht aus, danach der Bischof. - Zwischen 1556 u. 1625 wirkten evangelische bzw. kalvinische Pfarrer in A. - An der Filiale Furth im Wald wurde 1461 ein Frühmessbenefizium gestiftet, um 1585/87 wurde Furth mit einem eigenem Pfarrer besetzt. - 1483 wurde an der Filiale Dalking ein Benefizium errichtet, 1697 wurde Dalking zur Pfarrei erhoben. - In Ränkam stiftete 1726 Leonhard von Törring-Jettenbach ein Schlossbenefizium. 1832 kam das Schloss durch Kauf in staatlichen Besitz. Seit 1835 war die Seelsorgestelle mit dem Schuldienst verbunden, aber wegen zu geringer Dotierung konnte das Benefizium seit 1885 nicht mehr besetzt werden. 1902 wurde das Benefizium in ein Kuratbenefizium (mit staatlichem Besetzungsrecht) umgewandelt. - An die 1913/14 neuerrichtete Kirche in Walting wurde 1915 der Kooperator von A exponiert. Seit 1955 ist diese Seelsorgestelle nicht mehr besetzt. - Grabitz u. Stieberg wurden 1845 nach Furth i. W. umgepfarrt. 1874 kamen Rußmühle u. Ziegelhütte von A nach Gleißenberg. Kellerweg ist heute ein Teil von A.
Matrikel: Bis 1847 mit Grabitz, bis 1923 mit Ränkam und Walting.
Ortschaften in der Pfarrei (Stand 1997): Arnschwang, Dürnberg, Eichmühle, Elst, Enklarn, Faustendorf, Grasfilzing, Kuglhof, Lindhof, Mühlberg, Nößwartling, Tradthaus, Warmleiten, Weihermühle.