Münster, St. Petri

"Aufgrund einer Stiftung des Domdechanten Gottfried von Raesfeld berief Fürstbischof Ernst von Bayern 1588 Jesuiten nach Münster und übertrug ihnen die von Liudger gegründete Domschule, das Gymnasium Paulinum. 1593 bezogen sie das neue Kolleg auf dem Gelände bei der Marienfelder Residenz am Domhof unweit der Aa. Als Gymnasialkirche wurde zunächst die Dompfarrkirche St. Jacobi genutzt. 1597 erhielt die vom Orden bei der Schule erbaute St.-Petri-Kirche ihre Weihe und die Bestimmung einer Gymnasialkirche. Nach Aufhebung des Ordens 1773 und Verwendung des Vermögens als Studienfonds der neu gegründeten Universität wurde die Gymnasialkirche St. Petri 1806 ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung wieder zugeführt. Das Gymnasium Paulinum blieb bis zur Kriegszerstörung 1944 in den Gebäuden. Der Neubau erfolgte am Stadtgraben in den Jahren 1955 bis 1959." (aus: Thissen, Werner (Hrsg.): Das Bistum Münster. Band III: Die Pfarrgemeinden. Münster 1993. S. 38.)

Matriken (1843 - 1938) 1 gesamt

Signatur
KB001 Erstkommunionen 1843 - 1938
Matrikeltyp
Weitere
Anfang von Datumsintervall
1. Januar 1843
Ende von Datumsintervall
31. Dezember 1938
Bemerkung

Teile des Buches unterliegen der Sperrfrist.