Süggerath Hl. Kreuz
Heutige kommunale Zugehörigkeit: Geilenkirchen
Pfarrgeschichte:
Errichtung: spätestens 18. Jh. / Wiedererrichtung: 1846
"Am 14. Juni 1153 beurkundete König Friedrich Barbarossa, daß der Kölner Erzbischof Arnold II. (1151-1156) u.a. erworben habe Prumeram und Segerode. Bei letzterem kann es sich um Süggerath handeln; es gehörte kirchlich zu Prummern und mit diesem zur Pfarre Würm. 1550 hatte der zuständige Geistliche von Prummern seinen Bruder, Thiß Luntzis, für den Gottesdienst in der Kapelle Süggerath delegiert; die hl. Taufe mußte in der Mutterkirche Würm empfangen werden. Spätestens im 18. Jh. hatte die Kapelle sämtliche Rechte einer Pfarrkirche. Als unser Gebiet zu Frankreich gekommen und das Bistum Aachen gegründet war, wurde Süggerath 1804 der Pfarre Hünshoven zugeteilt. 1827 erhielt das wiedererrichtete Erzbistum Köln eine Neuorganisation: Süggerath gehörte als Nebenkirche zur Pfarre Prummern. Mit Datum vom 20. November 1846 wurde Süggerath zur Pfarre erhoben."
Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 716.