Breyell St. Lambertus

Heutige kommunale Zugehörigkeit: Nettetal

Pfarrgeschichte:
Ersterwähnung: 1232

"Als mit Urkunde vom 20. September 1118 Graf Gerhard von Wassenberg die Stiftskirche St. Georg in Wassenberg gründete, stattete er sie u. a. aus mit Gütern in Breyell (breidele). Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Ort damals bereits eine Kirche hatte. Sie gehörte zum Dekanat Wassenberg, Archidiakonat Kempenland im Bistum Lüttich. 1232 wird ein Pfarrer Theodoricus von Breyell genannt, 1330 war Johann von Kervenheim Pfarrer. Kollator war der Inhaber des Hauses Holtmühlen. Als 1804 Bischof Markus Antonius Berdolet das "Dekret über die neue Begrenzung der Pfarren und Einrichtung der Kirchen der Aachener Diözese" bekanntgab, war die Pfarre Breyell (mit Lötsch, Metgesheide, Fongeren, Felderend, Berg, "Geretschesend", Annrad, BeekRitzbruch, Schmaxbruch, Bieth, Gier, Natt) dem Kanton Bracht zugeteilt. Nach Aufhebung des Bistums Aachen durch die Bulle Pius VII. "De salute animarum" kam die Pfarre zum Dekanat Kempen im Bistum Münster und 1927 zum neu eingerichteten Dekanat Lobberich. Diese Organisation blieb, als 1930 Breyell Pfarre im wiedererrichteten Bistum Aachen wurde. 1973 wurde das Dekanat Lobberich aufgelöst und das Dekanat Nettetal-Grefrath gebildet, wozu Breyell seitdem gehört."

Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 847.

Pfarrbezirk: Breyell, Lötsch

Matriken (1770 - 1877) 2 gesamt

Signatur

KB 514 Taufen 1770 - 1811
Matrikeltyp
Taufen
Beginn Datumsbereich
1. Januar 1770
Ende Datumsbereich
31. Dezember 1811
KB 519 Taufen 1812 - 1877
Matrikeltyp
Taufen
Beginn Datumsbereich
1. Januar 1812
Ende Datumsbereich
31. Dezember 1877