Aldenhoven St. Martin

Heutige kommunale Zugehörigkeit: Aldenhoven

Pfarrgeschichte:
Ersterwähnung: 10. Jh.

"Über den Anfang einer christlichen Gemeinde in Aldenhoven, im 10. Jh. urkundlich genannt, wissen wir nichts. 922 erhalten die aus Gerresheim vertriebenen frommen Frauen im Kölner St. Ursulastift Besitz in Aldenhoven von einer Dame Gerbirg zum Geschenk. Die Kirche muß eine bischöfliche Eigenkirche gewesen sein, um 1165 soll Erzbischof Reinald von Dassel (1159-1167) sie dem Kölner Gereonsstift gegeben haben, sie ist später aber als Besitz dieses Stiftes nicht nachweisbar, vielmehr gehörte sie dem Kölner Domstift. Aldenhoven war die Mutterpfarre der Kapellen in Dürboslar und Schleiden. 1559 ist Johann Mylendonk Vikar und Schulmeister, seine Mitvikare sind Heinrich Fabri und Arnt Zimmermann unter dem Pastor Johann Welius. 1654 findet Dietrich Mülfart eine kleine Muttergottesfigur. Bald darauf hat er mit zwei anderen Bürgern eine Lichterscheinung. 1659 läßt Herzog Philipp Wilhelm an dieser Stelle eine Kapelle für das "Zuflucht der Sünder" genannte Gnadenbild errichten und von Kapuzinern betreuen; seit der Zeit ist Aldenhoven ein viel besuchter Wallfahrtsort. Im folgenden Jahrhundert wird Dürboslar selbständige Pfarre, 1804 kommt Aldenhoven zum Kanton Linnich und Schleiden wird zur Pfarre erhoben. Das Dekanat Aldenhoven besteht seit 1827."

Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 292.

Pfarrbezirk: Aldenhoven; Köttenicher Mühle, Pützdorf

Matriken (1844 - 1913) 3 gesamt

Signatur

KB 429_2 Taufen 1855 - 1913
Matrikeltyp
Taufen
Beginn Datumsbereich
1. Januar 1855
Ende Datumsbereich
31. Dezember 1913
Inhalt

- gesperrt bis 2033

Kommentar

Mischbuch

KB 429_3 Trauungen 1844 - 1913
Matrikeltyp
Trauungen
Beginn Datumsbereich
1. Januar 1844
Ende Datumsbereich
31. Dezember 1913
Kommentar

Mischbuch

KB 429_4 Sterbefälle 1844 - 1913
Matrikeltyp
Sterben
Beginn Datumsbereich
1. Januar 1844
Ende Datumsbereich
31. Dezember 1913
Kommentar

Mischbuch

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