Holzheim St. Lambertus

Heutige kommunale Zugehörigkeit: Mechernich

Pfarrgeschichte:
Ersterwähnung: 1067

"Holzheim, mindestens seit der Römerzeit kontinuierlich besiedelt, wird zum ersten Mal genannt 893 im Güterverzeichnis des Klosters Prüm. Erzbischof Anno II. von Köln schenkte um 1067 die Kirche und Besitzungen in Holzheim dem von ihm gegründeten Stift St. Georg in Köln. Seitdem waren die Stiftsherren Kollatoren der Kirche. 1550 wird berichtet, dass sie sich mit dem Grafen von Manderscheid-Blankenheim in der Kollatur abwechselten. Damals war Pfarrer Thomas van der Sleiden. Zum Kirchspiel gehörten Breitenbenden, Harzheim und Weiler am Berge. 1734 hatte die Pfarre 500 "Kommunikanten". Bei der Einrichtung des ersten Bistums Aachen wurde das Eifeldekanat, zu dem bis dahin die Pfarre gehörte, aufgelöst und die kirchliche Zugehörigkeit der neuen staatlichen angepasst, an Stelle der Dekanate traten die Kantone, oder "Friedensgerichte". Holzheim mit Harzheim, Vussem, Breitenbenden und Weiler wurden dem Kanton Gemünd zugeteilt. 1821 wurde bei der Organisation des wiedererrichteten Erzbistums Köln die alte Bezeichnung Dekanat erneut benutzt. 1925 kam Holzheim vom Dekanat Gemünd zum neuen Dekanat Mechernich. Vorher schon waren 1857 Harzheim Pfarre und 1919 Vussem-Breitenbenden Pfarrvikarie geworden."

Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 557.

Pfarrbezirk: Holzheim, Weiler am Berge

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