Blankenheim St. Mariä Himmelfahrt

Heutige kommunale Zugehörigkeit: Blankenheim

Pfarrgeschichte:
Errichtung: 1508

"Blankenheim, schon zur Römerzeit besiedelt, wurde 1508 Pfarre. Bis dahin gehörte die Ortschaft zu Blankenheimerdorf. 1115 wird das Geschlecht der Edlen von Blankenheim zuerst erwähnt. Unter Graf Gerhard VIII. (1439-60) wurde die Burg und deren Kapelle im gotischem Stil ausgebaut. Die Kapelle St. Margareta war mit einem kostbaren Reliquienschatz ausgestattet; die daraufhin einsetzende "Blankenheimer Heiltumsfahrt" erfreute sich großer Beliebtheit bis ins 17. Jh. Die Georgsprozession mit der Büste des Ortspatrons, veranstaltet von der Junggesellenbruderschaft, wird noch bis heute gehalten. Neben der Burgkapelle gab es spätestens seit dem 14. Jh. die Muttergotteskapelle im Tal. Nachdem der Graf Johann I. (1495-1505) sie durch einen Neubau ersetzt hatte, wurde 1508 Blankenheim Pfarre. 1557-1610 wurde hier die reformatorische Lehre gepredigt. Der Graf Salentin Ernst - er regierte 1644-1694- berief 1670 Oratorianer zur Erneuerung der Seelsorge nach Blankenheim, die aber ihrer Aufgabe nicht gewachsen waren; der Tod des Oberen 1716 war auch das Ende des Oratoriums. 1681 hatte Salentin Ernst die Elisabethinnen zur Betreuung der Kranken und Armen in das Gasthaus Blankenheim geholt. Die Hospitalkirche aus 1682 dient heute profanen Zwecken. Graf Franz Georg, der 1694-1731 regierte, richtete nach 1716 im geräumigen Pfarrhaus ein "Seminar" für das Zusammenleben und -arbeiten der Priester ein, das aber 1794 wegen der Kriegsereignisse wieder aufgelöst werden musste. Die letzte Gräfin von Blankenheim brachte die Reliquien nach Prag in Sicherheit; 1821 wurden sie wieder der Kirche zurückgebracht. Bei der kirchlichen Neuorganisation, nachdem durch den Frieden von Luneville das linksrheinische Gebiet Frankreich eingegliedert worden war, wurde Blankenheim Hauptpfarre im gleichnamigen Kanton des neuen Bistums Trier. 1825 kam der Kanton an das Erzbistum Köln zurück und wurde 1827 in Dekanat Blankenheim umbenannt. 1977 übergab der Bischof das Pfarrhaus einer Gemeinschaft von Priestern, die auch die Seelsorge in den Nachbargemeinden übernahmen. So hatte das Oratorium und das "Seminar" für einige Jahre eine späte Nachfolge erhalten; 1983 wurde die Priestergemeinschaft nach Mönchengladbach versetzt."

Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 507.

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