Aachen Hl. Kreuz

Heutige kommunale Zugehörigkeit: Aachen

Pfarrgeschichte:
Errichtung: 1804

"Die Pfarre Aachen Heilig-Kreuz wurde errichtet mit der ersten Umschreibung des ersten Aachener Bistums am 1. März 1804 durch Bischof Marcus Antonius Berdolet. Als Kirchenpatrone der "Kreuzherrn-Kirche" nannte der Bischof den hl. Märtyrer Julianus und die hll. Märtyrer Odilia und Sebastian. Zum Pfarrer wurde der ehemalige Kreuzherr Franz Xaver Lahaye ernannt (bis 1812). Als Pfarrkirche diente die Klosterkirche des aufgehobenen Kreuzherrenklosters. Einen Vorgängerbau dieser Kirche, eine Julianuskapelle aus dem 14. Jh., hatte deren Besitzerin, Frau Gertrud von Bongard, 1372 den Kreuzbrüdern Stephan von Schonhoven und Johann von Aachen geschenkt. Pfarrlich gehörte sie zur Pfarre des Münsterstifts im Dekanat Maastricht, Archidiakonat Hespengau (Hasbania) des Bistums Lüttich. Bischof Berdolet teilte die Stadt Aachen in drei Sektionen ein. Heilig Kreuz kam in die dritte Sektion unter St. Nikolaus als Oberpfarre. 1827 wurde im wiedererrichteten Erzbistum Köln wie ehedem die Einteilung nach Dekanaten vorgenommen. 1936 kam Heilig Kreuz zum neuen Dekanat Aachen-Südwest und am 23. August 1973 zum neuen Dekanat Aachen-Nordwest. Am 1. Mai 1960 war die Pfarre St. Sebastian von der Mutterpfarre Heilig Kreuz abgetrennt worden."

Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 130.

Matriky (1811 - 1824) 1 Celkově

Signatura

KB 001 Taufen 1811 - 1824
Druh matriky
Taufen
Na začátek intervalu
1. ledna 1811
Na konec intervalu
31. prosince 1824